Injektionen zur spezifischen Immuntherapie, verschrieben von einem Allergologen, werden vom Arzt in der Praxis verabreicht. Nach der Injektion verweilt der Patient noch 30 Minuten zur Beobachtung in der Praxis. Der Allergenextrakt wird durch eine schmerzlose Injektion subkutan (unter die Haut) in den Arm (zwischen Schulter und Ellbogen) verabreicht.
Aufdosierungs- und Erhaltungsphase
In der ersten Phase, der sogenannten Aufdosierungs- bzw. Steigerungsphase, werden steigende Dosen des Allergenextrakts verabreicht. Während der ersten Wochen wird mit einer niedrigen Dosierung begonnen, die dann bis zu einer vom Patienten gut vertragenen Maximaldosis gesteigert wird.
Nun folgt die zweite Phase, die sogenannte Erhaltungsphase. Der Patient erhält dann in regelmäßigen Abständen die für ihn verträgliche Maximaldosis gemäß dem Therapieschema über einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren.
Aufdosierungsphase | Erhaltungsphase |
13 Wochen | 3 bis 5 Jahre |
Indikation
Die Indikationen für die subkutane Spezifische Immuntherapie zur Behandlung einer Rhinitis und eines allergischen Asthmas sind wie folgt1,2:
Kontraindikation
1 Bousquet J et al, Allergic Rhinitis and its Impact on Asthma (ARIA) 2008 Update (in collaboration with the World Health Organization. GA2Len and Allergen). Allergy 2008 ; 63 (Suppl 86): 8-160.
2 Global strategy for asthma management and prevention (GINA) 2009 Update.